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Die Teilnehmer
A. WARUM HABEN SIE AN DEM TREKKING UND AN DEM FILMDREH TEILGENOMMEN?
B. WAS HAT DIESE ERFAHRUNG IHNEN GEBRACHT?CHRISTIAN NOELTING
Schweiz (Genf)
 
CHRISTIAN N.
47 Jahre (46 Jahre zum Zeitpunkt des Trekkings)
Ingenieur
Geschieden, keine Kinder

A. Für meine persönliche Entwicklung und aus Abenteuerlust.

B. Vielversprechende Überlegungen über meine persönliche Situation und meine Lebensziele, ausserdem die Freude, zwei Wochen mit einer Gruppe von Männern verbracht und offen mit ihnen gesprochen zu haben.
 
LOUIS P
Schweiz (Vaud)
70 Jahre
Arzt im Ruhestand
Verheiratet, 4 Kinder und 5 Enkelkinder

A. Für mich war es eine Gelegenheit, über bestimmte Aspekte der Männlichkeit zu sprechen und dabei die Kompetenz eines Alexis Bürger im Rücken zu wissen. Meine Kindheit war von grosser Einsamkeit und der Krankheit meiner Mutter geprägt. Das hat Spuren hinterlassen, wie ich jetzt weiss. Ich wollte Licht in diese weit zurückliegende Vergangenheit bringen.

B. Ich habe schwierige Momente meiner frühen Kindheit in Erinnerung rufen können und in Übungen die verschiedenen Aspekte der männlichen Kraft, des Kampfes, der respektvollen Auseinandersetzung erlebt. Ich konnte aus mir herausgehen und mir offen eingestehen und auch den anderen erzählen, was ich an mir mag und was nicht, angefangen bei meinem Körper.

 
BERNARD

Schweiz (Vaud)
67 Jahre
Arzt
Verheiratet, drei Kinder

A. Ich nehme an einer Männergruppe teil, die sich trifft, um über Themen wie die im Film zu sprechen. Für mich war es im Grunde eine Fortsetzung der Persönlichkeitsarbeit, die ich seit drei Jahren mache.

B. Schwer zu sagen. Es handelt sich um einen Prozess, der schon vor dem Film begonnen hat und noch nicht abgeschlossen ist. Während des Trekkings habe ich aber die Trauer um meine Mutter ausleben können. Die Tränen, die dabei geflossen sind, hatten eine „heilende“ Wirkung.

 
ERIC J.

Schweiz (Freiburg)
47 Jahre
Verheiratet, zwei Kinder

A. Ich machte zu diesem Zeitpunkt eine „Identitätskrise“ durch, in der ich meine Familie, meine Arbeit und meinen Glauben in Frage stellte. Die Einladung kam also genau zum richtigen Zeitpunkt.

B. Zunächst einmal eine ganz aussergewöhnliche Erfahrung als Mensch. Diese Reise durch die Wüste, bei der ich anderen Männern und mir selbst begegnet bin, hat mir gezeigt, dass ich mich von meinem Dasein als Herdentier, das mir nicht mehr entspricht und das mich schon seit Monaten beschäftigte, befreien kann, indem ich mich um meine Männlichkeit kümmere.

 
NICOLAS

Belgien (Brüssel)
35 Jahre
Human Resources Consultant
Ledig

A. Ich bin Mitglied einer Gruppe der Männerbewegung von Guy Corneau, und ich hatte schon einmal an einem Trekking durch die Wüste teilgenommen, das mir noch in angenehmer Erinnerung war.

B. Eine festere Verankerung im Leben und mehr Tiefe. Ich habe Dinge erfahren, die ich verdrängt hatte, vor allem Gefühle. Seit dieser Erfahrung bin ich ein anderer Mensch.

 
SYLVAIN

Belgien (Lüttich), italienischer Abstammung
40 Jahre
Kaufmännischer Angestellter
Verheiratet, drei Söhne

A. Nach der Geburt meines dritten Kindes versprach ich mir von dieser Begegnung mit mir selbst und mit anderen Männern an einem besonderen Ort unter fachlicher Begleitung eine aussergewöhnliche Lebenserfahrung. Ein einzigartiges Projekt.

B. Ich habe einen zeitlosen und zutiefst menschlichen Augenblick unter Männern erlebt, der mir Anhaltspunkte gegeben und mich auf die richtige Fährte gesetzt hat. Ich erinnere mich auch an kleine magische Momente, Blicke, Heiterkeitsausbrüche, Worte, gemeinsame Zigaretten, Augenblicke der Stille und des Lichts.

 
GAÉTAN

Kanada (Quebec)
62 Jahre
36 Jahre lang verschiedene Tätigkeiten im Bildungswesen, seit 1997 im Ruhestand
Seit 39 Jahren verheiratet, 3 Töchter und 3 Enkelkinder

A. Ich habe mich immer für das Männliche in uns interessiert und damit beschäftigt.
Dieses Interesse hat schliesslich zu einem Engagement geführt. Ich zähle zu den Gründungsmitgliedern der Männerbewegung Réseau Hommes Québec, deren Vorsitzender ich auch war.

B. Die Freude, daran teilgenommen zu haben und interessante, liebenswerte Menschen kennen gelernt zu haben. Wieder einmal die innige Herzensverwandtschaft der Männer trotz unterschiedlicher Lebensläufe gespürt zu haben, einen großen Augenblick der Wahrheit, der Offenheit und der Aufrichtigkeit.

 
JEAN- JACQUES
 

Kanada (Montreal)
55 Jahre
Leiter des „Réseau Qajaq Network“, Entwicklung psychosozialer Ressourcen für Männer des Nunavik (Inuits) im hohen Norden von Quebec.
Lebt in einer eheähnlichen Gemeinschaft, ein Kind

A. Wegen der exotischen Kulisse und um echte, innige Momente zwischen Männern zu erleben, auch wenn wir heterosexuell sind, und zwar ausserhalb des üblichen Alltags, in dem man nur über Autos, Arbeit, Fußball und Frauen spricht.

B. Es war eine sehr aufschlussreiche Erfahrung, auf die Wüste zählen zu können (ein auf den ersten Blick unwirtliches Lebensmilieu), um uns gegenseitig an unseren Wünschen, Bedürfnissen, Ängsten und Grenzen hochzuziehen.

 
„Ich glaube, dass ich liebenswert bin, ja. Und dass ich lieben kann ...“
Pierre-Yves
 
ERIC

Kanada (Quebec)
41 Jahre
Humanressourcenplanung im klinischen Bereich
Alleinstehend, drei Kinder

 
PIERRE-YVES

Frankreich (Tourcoing)
54 Jahre
Integrations- und Bewährungsberater
Geschieden, drei Kinder

A. Für mich war es ein bisschen wie eine Prüfung, eine Wegemarke in meiner jetzigen persönlichen Situation und für mein Selbstverständnis als Mann.

B. Eine aussergewöhnliche und sehr lohnende menschliche Erfahrung. Speziell auf den Film bezogen, hatte ich auch den Wunsch nach Anerkennung, das Verlangen, gesehen zu werden.

 
CHRISTIAN A

Frankreich (Grossraum Paris)
52 Jahre
Agrartechniker
Verheiratet, 5 Kinder

A. Ich spürte, dass sich mir ein außergewöhnliches Abenteuer in einem phantastischen Rahmen und mit aussergewöhnlichen Männern bot.

B. Dass diese Trekkingreise mein Leben für immer geprägt hat. Ich habe das Gefühl, eine Art Initiationsreise erlebt zu haben. Ich bin mit meinem Inneren in Kontakt getreten, und auch heute noch kann ich von mir sagen, dass ich „existiere“, so wie ich es am Ende der Trekkingreise verkündet habe.

 
EMMANUEL-FRANÇOIS
 

Frankreich (lebt in Lissabon)
41 Jahre
Chefkoch
Ledig

A. Ich befand mich in einer Lebensphase, in der ich mich langsam von den Fesseln der Vergangenheit befreien wollte, die mich daran hinderten, reifer zu werden. Mein Ziel ist es, der zu sein, der ich bin, ein Mensch unter Menschen.

B. Während dieser Trekkingreise ist etwas in mir aufgegangen, und das blüht seither Tag für Tag auf. Heute freue ich mich, die erste Kerze dieser neuen Reifezeit anzünden und ausblasen zu dürfen.

 
GUÉNAËL
Frankreich (Paris)
32 Jahre
Internet-Projektleiter
Ledig

Les participants

 

DER FILM TRIFFT SEIN PUBLIKUM :
9'000 ZUSCHAUER IN DER SCHWEIZ UND 3'000 IN BELGIEN !



LE SOUFFLE DU DESERT auf DVD erhältlich

Der Film ist auf DVD erhältlich.

Die DVD enthält unter anderem ein Gespräch mit Guy CORNEAU, Psychoanalytiker und Schriftsteller.

Interviews auch mit Alexis Burger, Gruppenleiter, und François Kohler, Regisseur, sowie Bonussequenzen.

Mit Deutschen und Englischen Untertiteln für den Film und die Interviews.

Der Preis : SFR 35.- (Inkl. 7.6% Mwst) + SFR 5.-- Porto und Versandspesen

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Für weitere Auskünfte können Sie auf folgende Adresse schreiben : info@lesouffledudesert.com.


by LC